Verlag Traugott Bautz |
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BAUER, Walter, Theologe, * 8.8. 1877 in Königsberg (Preußen) als Sohn eines Professors, † 17.11. 1960 in Göttingen. - Als B. noch ein Kind war, siedelte die Familie nach Marburg über, wo u. a. Julius Wellhausen zu den Freunden des Hauses gehörte. B. studierte in Marburg, Berlin und Straßburg bei Heinrich Julius Holtzmann, habilitierte sich 1903 in Marburg und kam als ao. Professor 1913 nach Breslau und 1916 nach Göttingen. Von 1918 bis zu seiner 1946 erfolgten Emeritierung lehrte er dort als o. Professor Neues Testament. Bekannt wurde B. durch seine Arbeiten zur Erforschung des frühen Christentums, der Kommentierung der Johannesschriften und vor allem dann am »Griechisch-Deutschen Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der übrigen urchristlichen Literatur«, einem Standardwerk für die neutestamentliche Forschung aller christlichen Kirchen aller Länder der Welt. Bis in die letzten Lebenswochen widmete er sich der stetig weitergehenden Arbeit weiterer Sammlung von Material aus der ganzen Weite der griechischen Literatur.
Gab heraus: ThLZ von Jg. 55, 1930, Nr. 14 bis Jg. 64, 1939, Nr. 3.- Gab mit heraus: ZNW, seit Jg. 42, 1949. - Auffs. u. kleine Schrr., hrsg. v. Georg Strecker, 1964.
Bibliographie Bibliogr., zusgest. v. Claus-Hunno Hunzinger, in: ThLZ 77, 1952, 501 ff.; 86, 1961, 315 f.
Lit.: Walther Zimmerli u. Joachim Jeremias, In memoriam W. B. (Ansprache bei der Trauerfeier u. Gedenkwort am Sarge v. W. B.), in: ThLZ 86, 1961, 313 ff.; - RGG I, 925.
Friedrich Wilhelm Bautz
Werkeergänzung:
2009
Orthodoxie et hérésie aux débuts du christianisme. Trad. par Philippe Vuagnat, rev. et complétée par Christina et Simon S. Mimouni. Préf. d'Alain Le Boulluec. 2. éd., rev. et complétée par un suppl. / de Georg Strecker. Paris 2009.
Letzte Änderung: 09.04.2011